Problemhunde – Hunde mit Verhaltensauffälligkeiten

Die Frage nach der Existenz von Problemhunden erhitzt auch unter Fachleuten immer wieder die Gemüter. Was für die einen ein Problemhund ist, halten andere wiederum für eine positive Herausforderung.
Man könnte meinen, die Frage nach der Existenz von Problemhunden sei eine Frage der Interpretation.
Bei der Vielfalt von Hunderassen fällt es schwer, rationelle Entscheidungen zu treffen. Oftmals werden Hunde aus dem Bauchgefühl ihrer zukünftigen Besitzer/Besitzerinnen heraus ausgewählt und gekauft.
Die Herausforderungen, die einzelne Rassen oder Mischlinge in sich bergen können, werden oftmals unterschätzt und werden häufig erst später bemerkt.
Hunde, die dann keinem klaren Muster folgen, oder trotz Ratschlägen von Hundeschulen, Nachbarn und Freunden nicht oder nur schwer erziehbar sind, werden dann oftmals als Problemhunde wahrgenommen.
Unsere Erfahrung hat gezeigt, dass diese Hunde durchaus einem Muster folgen, nur ist dies nicht immer kohärent mit den Zielen oder Erwartungen des Besitzers/der Besitzerin.
Hundebesitzer/Hundebesitzerinnen sind sich durchaus bewusst, dass die Veränderung zuerst bei ihnen stattfinden muss - zumindest auf der rationellen Ebene. Wenn wir dann auf die Handlungsebene schauen, ändert sich zuweilen das Bild.
Es kommt auch vor, dass Hundebesitzer/Hundebesitzerinnen falsche oder irreale Vorstellungen oder Erwartungshaltungen in die Hundeschule hineininterpretieren. Häufig hört man Sätze wie: „Zeigen Sie mir bitte einen Trick oder eine Methode, wie ich meinen Problemhund ändern kann“. Das wäre dann so, als ob man einen Schalter ohne Mühe umlegen könnte und dann alles funktionierte. Wenn das so einfach wäre, würde wohl so mancher auch mit seinen Kindern oder seinem Partner diese Schule besuchen wollen.
Diese Verhaltensänderung sollte dann möglichst schon in zwei Wochen abgeschlossen sein. Wenn die gezeigten Möglichkeiten beim Hund nicht integriert werden können, kann im Verständnis des Hundebesitzers/der Hundebesitzerin oftmals die Hundeschule schuld sein.
Da es heute in fast jedem Dorf eine Kirche, drei Restaurants und zehn Hundeschulen gibt, ist dieser Verdacht manchmal durchaus auch angezeigt.
In unserem Verständnis von Hundeausbildung geht es jedoch nicht um Schuld. Es geht auch nicht um die Rassen oder die angewandten Erziehungsmethoden.
Vielmehr geht es um: Verantwortung, Liebe und Veränderung, um Ressourcen!
In unserer über zwanzig Jahre währenden Erfahrung mit sogenannten Problemhunden stellte sich für uns nie die Frage, ob der Hund erziehbar sei oder nicht. Die Frage die wir uns stellten war:
Liebt der Hundebesitzer/die Hundebesitzerin ihren Hund genug, um diesen manchmal auch steinigen Weg der Veränderung Zielbewusst und mit hoher Motivation zu gehen? Übernimmt diese Person die volle Verantwortung für sich, ihr Handeln und ihren vierbeinigen Freund? Ist sie wirklich bereit, sich auch selber weiterzuentwickeln und zu verändern, so dass der Hund dies annehmen und akzeptieren kann?
Wenn Sie diese Fragen mit „ja“ beantworten können, ist der Erfolg bei uns garantiert!
Wir von der Hunde(führer)schule Oberthaler unterstützen Hundebesitzer/
Hundebesitzerinnen, die diese Attribute besitzen oder in diesem Bereich noch unterstützt werden wollen.
Wir wollen motivierte, zielbewusste Hundebesitzer/Hundebesitzerinnen ausbilden, die ihrem Hund alle Liebe geben die sie zur Verfügung haben. Wir wollen Menschen ausbilden die gewillt sind, an sich selbst und am Hund zu arbeiten - um echte Veränderung zu erfahren!
Hunde(führer)schule Oberthaler – wir schaffen Veränderung!
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